Valérie Durand, Spitzenklöpplerin und Leiterin des Atelier national du Point d'AlençonValérie stammt aus dem Departement Eure-et-Loir und zog Anfang der 90er Jahre nach Alençon, nachdem ihr Vater seinen Arbeitsplatz gewechselt hatte. Schon in jungen Jahren hatte sie eine Vorliebe für die Kunst des Häkelns, die sie neben ihrem Sekretariatsstudium regelmäßig ausübte. Obwohl sie in der alten Herzogstadt wohnt, hat Valérie noch nie etwas von der Spitze aus Alençon gehört, bis sie eines Tages eine Fernsehreportage über die Schwierigkeiten des Atelier National du Point d’Alençon, neue Klöpplerinnen zu finden, entdeckt. Das war der Auslöser! Sie beeilte sich, das Museum der Schönen Künste und der Spitze zu besuchen und entdeckte die Technik und die Schönheit dieser Kunst, in die sie sich auf den ersten Blick verliebte. Im Jahr 2003 absolvierte Valérie ein erstes 15-tägiges Praktikum im Atelier, um sich zu vergewissern, dass sie die richtige Berufswahl traf. Ein Jahr lang lernt sie die Grundlagen des Berufs und bereitet sich auf den Titel „Maître ouvrier“ vor. Sie muss bis 2006 warten, um die Prüfung zu bestehen, die es ihr ermöglicht, vollzeitlich in das Atelier einzutreten.















